Die Zukunft des PC hat (wieder) begonnen

Seit über 20 Jahren bezeichnen wir nun einen großen und schweren Blech- oder Plastikkasten als einen persönlichen Rechner. Mit surrenden Lüftern und Festplatten hören wir ihn den ganzen Tag unter dem Schreibtisch, oder schlimmer noch, wir sehen ihn auch noch auf dem Schreibtisch. Und können ihn sogar spüren: An seiner Wärme-Entwicklung im Raum und auf der Stromrechnung.

Bereits 2010 ist es Apple mit dem iPad gelungen, einen durchaus leistungsstarken Computer für die Handtasche erfolgreich und millionenfach zu verkaufen. Für jede erdenkliche Aufgabe gibt es eine App, mit der sich diese mehr oder weniger gut erledigen lässt. Die Leistungsfähigkeit des iPad allerdings lässt dabei erahnen, welche Möglichkeiten dieser Mini-Computer bieten kann. Andere Hersteller von Tablet Computer folgen diesem Beispiel und werden 2011 massiv auf den Markt drängen. Aber schon steht ab dem 25. März 2011 die 2. Generation des iPad von Apple zur Verfügung. Mit einem Dual-Core-Chip, wie ihn heute die zuvor angesprochenen PC serienmäßig nutzen. Die Leistungsfähigkeit wurde also nochmals gesteigert – und spätestens nächstes Jahr nochmals übertroffen werden.

Mit dem iPad 2 liefert Apple nun auch einen HDMI-Adapter aus, mit dem der Bildschirm des iPad auf einem externen Monitor im HD-Format 1080p gespiegelt werden kann. Gemeinsam mit einer BlueTooth Funk-Tastatur kann man also das iPad als Arbeitsplatz-Rechner verwenden. Wenn dieser mit dem Cover leicht erhöht auf der Position der Computermaus liegt, lässt er sich auch prima bedienen. Als Maus wir einfach das Touch-Screen des iPad genutzt, um Elemente mit dem Finger anzutippen, oder auszuwählen.

Die Zukunft des PC hat, so finde ich, letzte Woche mit der Vorstellung des iPad 2 begonnen. Es ist ein sehr leistungsfähiger Computer geworden, dabei aber auch sehr mobil und kompakt. Mit dem großen 9,7 Zoll Monitor und einer Auflösung von 1.024×768 Pixel auch mobil nutzbar. Und vor allem: das iPad ist Geräuschlos, ohne nennenswerte Wärmeentwicklung und verbraucht im Ladebetrieb der Akkus nur 10 Watt Strom, bzw. bis zu 10 Stunden keinen Strom. Nur bei den Beschaffungskosten lässt sich noch nicht viel Geld im Vergleich zu einem PC sparen. Ich finde ihn für gewöhnliche Büroaufgaben als einen idealen Partner. Und die Bildbearbeitung, CAD, oder Videoschnitt sind heute mit den Grundfunktionen auch bereits möglich.

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