Gab es eine Zeit vor dem iPad?

Ist es nicht bereits heute schon unvorstellbar, dass es eine Zeit ohne ein iPad gab? Zumindest fällt es schwer sich daran zu erinnern, wenn man ein iPad besitzt. Aber auch wenn man von den aktuellen Angeboten anderer Hersteller und Android 3.0 Honeycomb bereits ein Gerät in Gebrauch hat. Man kann sie mögen oder nicht, die neuen Tablet Computer, aber Apple hat unumstritten diese Geräteklasse bereits binnen 12 Monaten erfolgreich auf dem Markt eingeführt. Dadurch hat Apple zudem den Mut bei den Wettbewerbern hervorgerufen, auch ein Tablet Computer anzubieten.


Wie Sie bereits aus meinen Artikeln erkannt haben, nutze ich das iPad gerne für meine Produktivität. Beispielsweise nutze ich für die Gedankensammlung über neue Artikel für diesen Blog gerne OmniFocus für eine Themenliste, Evernote zur Sammlung der Artikel und das Bildmaterial, BlogPress für die Veröffentlichung der Artikel auf mehreren Blog-Diensten gleichzeitig und zuletzt die App WordPress für die Bearbeitung von Kommentaren auf den Artikeln. Ach ja, Safari hatte ich fast vergessen, mit dem ich die fertigen Artikel auf meinen Blogs begutachten kann. Dieser Ablauf findet nahezu ausschließlich auf dem iPad statt. Nur gelegentlich nutze ich meinen Mac dazu, Bilder und Text in Evernote zu sammeln und auf der Desktop-Version von OmniFocus spontane Ideen für Themen zu erfassen, falls das iPad gerade nicht im Einsatz ist. Natürlich erledige ich unterwegs auch viele andere Aufgaben mit dem iPad. So wird es, ich habe es schon öfter berichtet, zu einem mobilen Computergerät.

Durch die Vielzahl verschiedener Apps im Apple App Store gibt es für nahezu jede Aufgabe eine Software, die zudem wesentlich preiswerter ist, als eine Desktop-Version. Nur die Bedienung des Systems ist sehr ungewohnt: Nur ein Fenster im Vordergrund geöffnet, kein Zugriff auf Dateiordner, keine Installationsroutinen, und noch einige andere Unterschiede zum gewohnten PC oder Mac. Ist das iPad deswegen unbrauchbar? Keineswegs! Das iPad dient ja eigentlich nur für unterwegs Aufgaben zu erledigen, es soll keinesfalls den Laptop oder Rechner ersetzen. Und mit „für jede Aufgabe eine App“ und den aktuellen iOS Funktionen im System lässt es sich damit sehr gut arbeiten – und spielen – und informieren – und unterhalten…

Erinnern wir uns also noch einmal an die (gute) alte Zeit vor 2010, als es noch keine iPad gab. Netbooks waren 300 € Geräte, die stark im Kommen waren. Bei der Präsentation des iPad hat wohl jeder, auch der eingefleischte Apple Fan, aufgrund des Preises und des bisherigen Vormarsches von Netbooks an den Erfolg eines iPad gezweifelt. Heute höre ich oft die Aussage: „Was ist ein Netbook?“. Selber wusste ich erst nach einer kritischen Betrachtung meiner Nutzungsweise des iPhone, was ein iPad leisten könnte. Das iPhone hatte bereits meine gesamte Finanzplanung übernommen, vom Haushaltsbuch, über Geschäftsbuchungen und Fahrzeugkosten zum Online-Banking. Neue Technologien führen oft zu falschen Prognosen, die aber erst einige Zeit später besonders lustig wirken. Der IBM Chef sah nur einen Markt für eine Handvoll Personal Computer, Steve Ballmer von Microsoft hat sich über das iPhone lustig gemacht. Die Idee für diesen Artikel habe ich von einem Blog-Kollegen, der 10 Gründe aufzählt, weshalb das iPad ein Flop wird. Heute wissen wir mehr über das iPad, deshalb dürfen wir auch über diese Aussagen schmunzeln (ohne Schadenfreude natürlich!). Der breite Rand wird beispielsweise zum Festhalten des iPad benötigt, sonst würde man ständig auf dem Touch-Sensor irgendetwas auslösen, aber lesen Sie selbst auf ApfelTech, einen Ausflug nach Anfang 2010 – einer noch iPad-freien Zeit.

Linkliste
ApfelTech
Apple iPad

– Dieser Artikel wurde auf meinem iPad mit BlogPress erstellt

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