Das iPad auspacken und damit loslegen

Jetzt ist es also soweit: Das iPad ist angekommen und wird ausgepackt. Ist es jetzt sofort betreibsbereit und muss nicht erst mit einem Computer mit iTunes aktiviert werden? Fast, einige Einstellungen müssen auch jetzt noch vorgenommen werden, diese dafür auch wirklich nur am iPad. Ein Rechner mit iTunes ist tatsächlich nicht mehr eine Voraussetzung für den Gebrauch eines Apple iPad mit aktuellem Betriebssystem (ab iOS 5).

Zunächst einmal schließe ich das iPad mit dem dazu gehörendem Dock-USB-Kabel und Stromadapter an, um den Akku vollständig zu laden. Während des Aufladens kann das iPad natürlich eingeschaltet werden und so warte ich auch nicht länger darauf und drücke endlich den Standby-Knopf zum Einschalten.

Im für Apple-Produkte ungewohnten langweiligen grau erscheint zunächst eine Aufforderung, in wohl allen Sprachen dieser Welt, das iPad mit einem Wisch zu entsperren. Hier fragt man sich, ob man aus Versehen ein farbloses Kindle geliefert bekommen hat. Nachdem der frischgebackene iPad Besitzer den Sperrriegel von links nach rechts geschoben hat, müssen zunächst einmal die Sprache, Region und der für das iPad sehr wichtige Zugang zum WLAN konfiguriert werden. Als nächstes hat man die Wahl, ob das iPad von einem Backup aus der iCloud oder aus iTunes wieder hergestellt werden soll, oder nicht.

Der nächste Schritt betrifft die iCloud. Nun kann der iPad Besitzer ein iCloud Konto anlegen, oder sich mit einem bestehenden Konto anmelden. Apples iCloud ist kostenlos und bietet neben einer E-Mail-Adresse auch eine Apple-ID zum Einkaufen von z.B. Apps, und Speicherplatz zum Zwischenspeichern von Dokumente und Fotos. Ob man eine iCloud unbedingt benötigt kommt auf die Anwendung an. Allerdings kommt man keinesfalls darum herum, sich für eine Apple-ID für den Einkauf von Apps bei Apple zu registrieren. Somit kann man sich auch gleich bei der iCloud registrieren. Die einzelnen Funktionen des iCloud Dienstes lassen sich in den Einstellungen des iPad auch wieder deaktivieren, wenn beispielsweise der Fotostream nicht genutzt werden soll.

Die letzten Einstellungen zur Inbetriebnahme des iPad betreffen der Sicherheit. Wenn sich der Nutzer oder die Nutzerin für den Gebrauch der iCloud entschieden hat, können Backups vom iPad auf dessen Speicherplatz im Internet gespeichert werden. Einmal täglich werden die Daten und Einstellungen des iPad automatisch in die iCloud gesichert, wenn es am Strom angeschlossen wird und das Internet über WLAN verfügbar ist. Im letzten Schritt kann auf Wunsch die Ortung des iPad aktiviert werden. Mit diesem Service lässt sich das iPad nicht nur orten, wenn man es verloren hat, oder es gestohlen wurde, sondern auch eine Botschaft mit z.B. einer Telefonnummer für die Rückgabe an das verlorene iPad schicken. Zuletzt lassen sich mit „iPad suchen“ auch sämtliche Daten vom iPad löschen, sobald es sich mit dem Internet verbindet.

Jetzt ist das iPad für den ersten Gebrauch eingerichtet. Wer sich für die iCloud entschieden hat, der kann sogleich E-Mails mit seiner Apple-Adresse schreiben und empfangen. Auch ist man dann sofort mit dieser apple-ID am AppStore sowie bei iTunes angemeldet und kann Apps und Musik sowie Filme einkaufen. Bemerkenswert ist aber die Tatsache, dies tatsächlich ohne Computer und iTunes vorgenommen zu haben.

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